Gold- und Silberschmuck aus dem Urlaub

Edelmetalle gelten bereits seit Jahren als einer der sichersten Geldanlagen, gerade in der heutigen Zeit stehen Gold und Silber ganz oben in der Gunst der Anleger und sorgen für ein sicheres Gefühl in der Zukunftsplanung. Aber sind alle Angebote auch wirklich seriös? Worauf sollte beim Gold- und Silberankauf geachtet werden?

Einer der beliebtesten Mitbringsel aus dem Auslandsurlaub sind nicht nur mehr die Erinnerungsfotos, auch die verlockenden Angebote im Bereich Schmuck finden immer mehr Anklang. Denn schließlich ist der prächtige Goldschmuck eine Wertanlage und kann im Notfall in Deutschland wieder gewinnbringend verkauft werden, so behaupten es zumindest die meisten Verkäufer vor Ort.

In den letzten Jahren sind verstärkt die typischen Urlaubsländer als Goldschmuck hinzugekommen. Hier geht es nicht ausschließlich um den Gold- und Silberverkauf, hier geht es um Tourismus und zusätzliche Verkäufe, leider zu vollkommen überteuerten Preisen.
Hier sollte der Privatanleger unterscheiden zwischen Schmuckstücken und Goldmünzen.
Die Türkei hat sich mit ihrer Schmuckkunst in den Vordergrund gebracht. Die klassischen Länder wie Australien und Südafrika setzen weiterhin verstärkt auf die Wertanlage und nicht den „Schmückeffekt“.

Leider gibt es auch im Bereich des Goldverkaufs einige so genannte schwarze Schafe und dreiste Fälschungen. Von Experten werden diese Stücke auch gerne Autobahngold genannt, selbst Fachmänner haben streckenweise Schwierigkeiten „gute Fälschungen“ auf Anhieb zu entlarven. Die guten Stücke sind in der Regel vergoldete Messingstücke, Stempel mit 585 und 750 sind natürlich mit eingeprägt.
Folgende Merkmale sollte beim Kauf beachtet werden und helfen Fälschungen zu erkennen.
Es gibt kein magnetisches Gold, bleibt die vermeintliche Goldmünze an einem Magneten kleben dann handelt es sich mit Sicherheit um ein vergoldetes Metall. Aber bitte auch hier Vorsicht, funktioniert leider nicht bei vergoldetem Messing.
Gold ist bis zu 19 mal schwerer als Wasser. Auf das Gewicht achten, ein großer Ring kann nicht federleicht sein.
Gold stinkt nicht, Messing zum Beispiel riecht eigenartig.
Ist der Verkaufsort dubios, zum Beispiel Tankstellen und Rastplätzen und das Gold sehr günstig. Auf keinen Fall, es kann gar kein echtes Gold sein. Das gilt auch für die berühmten Urlaubsschnäppchen, keiner verkauft gerne Gold unter dem eigentlichen Wert.

Das auch als Fake-Gold bezeichnete Material wird fast immer nur auf dubiose Wege vertrieben. Wer wirklich in Gold anlegen möchte, der sollte sich nur an vertrauenswürdige Händler wenden, hier besteht auch immer die Chance auf Rückgabe. Und wer unbedingt ein Schmuckstück aus dem Urlaub mitbringen möchte, der sollte es als Schmuckstück betrachten, denn als eine überteuerte Wertanlage ist es nicht zu empfehlen. Eine professionelle Webseite über Goldankauf bietet gewöhnlich einige Beispiele, wie sich Imitate erkennen lassen.